06.11.17 - Zwischen Flucht, den Folgen und Neubeginn - Traumatisierung bei Flüchtlingen

Am 06.11. gab es im Rahmen des regelmäßigen Arbeitskreistreffens einen Vortrag von Frau Ruth Dahlheimer, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Systemische Therapeutin aus Nagold, zum Thema Traumatisierung bei Flüchtlingen.
Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland lebensbedrohliche Situationen durchlitten und unter schwierigsten Bedingungen den Weg in unser Land gefunden haben, leiden oft an den psychischen und physischen Folgen. Hinzu kommen hierzulande Erfahrungen, die sich erschwerend und re-traumatisierend auswirken.
Nicht immer sind die Symptome einer post-traumatischen Belastungsstörung zu erkennen und für ehrenamtliche Helfer zu verstehen. In Folge kommt es zu Missverständnissen und zu Überforderungssituationen auf beiden Seiten.
Etwa 25 Ehrenamtliche, die in der Betreuung und Unterstützung von Geflüchteten in der Gemeinde aktiv sind, diskutierten an diesem Abend mit Frau Dahlheimer über Traumatisierung bei Flüchtlingen. Frau Dahlheimer führte zu Beginn in den Themenkomplex Trauma und traumatische Erfahrungen ein und konnte dabei auch viel persönliche Erfahrung als Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit einbringen. Viel diskutiert wurde an diesem Abend, wie mal als Ehrenamtlicher erste Zeichen einer möglichen Traumatisierung erkennen kann, welche Möglichkeiten der Hilfe es gibt und wie man selbst damit umgehen kann.
Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung des Landratsamts Böblingen, das den Vortrag mitorganisiert und mitfinanziert hat.

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